Fette Fische wie beispielsweise Lachs, Makrele, Hering sowie Forelle oder Karpfen liefern langkettige Omega-3-Fettsäuren. Diese besonderen Fettsäuren (Eicosapentaensäure kurz EPA und Docosahexaensäure kurz DHA) sind wichtig für die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems und können das Risiko für koronare Herzerkrankungen senken. Der regelmäßige Verzehr von fettreichem Fisch ist zudem mit einem verminderten Risiko für Schlaganfälle verbunden. Menschen, die bereits eine Herzerkrankung erlitten haben, können das Risiko für weitere Vorfälle reduzieren.
Seefische wie beispielsweise Kabeljau, Seelachs, Hering oder Makrele enthalten als eine der wenigen Lebensmittelquellen von Natur aus das lebensnotwendige Spurenelement Jod. Jod ist Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Diese steuern den Energiestoffwechsel und die Körpertemperatur und sorgen für Leistungsfähigkeit.
Nachhaltigkeit
Wählen Sie Fisch aus nachhaltiger Fischerei bzw. nachhaltig betriebenen Aquakulturen. Orientierung beim Einkauf bieten die Kennzeichnungen des Marine Stewardship Councils (MSC) und des Aquaculture Stewardship Councils (ASC).
Tipp
Vegane Fischalternativprodukte ahmen Fisch in der Form und im Geschmack nach, liefern aber meist nicht die gleichen wertvollen Nährstoffe. Die Zusammensetzung von Alternativprodukten kann sehr unterschiedlich sein. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich.
Als Quelle für langkettige Omega-3-Fettsäuren können Mikroalgen eine gute Alternative zu Fisch sein.
Aufgrund teilweise sehr hoher Gehalte an Jod und Schwermetallen in Algenprodukten sollten nur in der EU zugelassene Produkte verzehrt werden, die außerdem eindeutig mit ihrem Jodgehalt sowie der maximalen Verzehrmenge gekennzeichnet sind.
Weitere Informationen
- Weitere Informationen zu tierischen Lebensmitteln finden Sie auf der Internetseite des DGE-Ernährungskreises.
- Information zur Ernährung ohne tierische Lebensmittel finden Sie in der aktuellen DGE-Position zur veganen Ernährung und im Gratis Download-Flyer: „Vegan Essen – klug kombinieren und ergänzen“.